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WDR-Podcast über Fahrradhelme

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Testergebnisse

Wer möchte, dass seine Kinder mit dem Fahrrad, auf dem Skateboard oder mit den Inlinern sicher unterwegs sind, der muss dafür nicht viel Geld ausgeben. Von den acht Kinder- und Jugendhelmen, die der ADAC im April 2007 getestet hat, war der preiswerteste aus dem Lidl-Supermarkt schon für sieben Euro zu haben. Im Test landete er mit Note 2,4 "gut" auf dem vierten Platz. Vier weitere Helme wurden mit "gut" bewertet, drei erhielten ein "zufriedenstellend.

Durchgefallen ist beim Test kein einziger Helm. Als Testsieger dürfen sich die beiden Produkte von Alpina (Rocky) und Uvex (Uvision Junior) betrachten, die mit den Noten 1,7 und 1,8 das Achterfeld mit deutlichem Vorsprung sowohl bei der Sicherheit als auch beim Handling anführen. Mit 45 Euro liegen sie im Preis allerdings deutlich über einigen anderen Helmen.

Bei der Beurteilung ging es um die Kriterien Sicherheit und Handhabung. Dabei wurde die Sicherheit mit rund zwei Drittel stärker gewichtet als die Handhabung. Beim Sicherheitstest untersuchten die Ingenieure, welche Schläge die Helme aushalten, ob sie sich zu leicht abstreifen lassen und wie fest das Kinnband ist. Wichtig auch, welchen Schutzbereich sie abdecken und wie es um die Reflektoren bestellt ist. Bei der Handhabung ging es um das Gewicht, die Einstellbarkeit, den Tragekomfort, die Belüftung samt Insektenschutz sowie die Verarbeitung und die Qualität der Gebrauchsanleitung.

Auch der schlechteste Helm ist besser als gar keiner. Deswegen ist es wichtig, dass der Helm dem Kind gefällt, sonst wird er nicht benutzt. Das Kind sollte also beim Kauf mit aussuchen dürfen und den Helm auf jeden Fall auch probieren. Nur wenn er gut sitzt, kann er seine Sicherungseigenschaften voll entfalten.