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16 Grundschulklassen gewinnen 500 Euro für Klassenkasse

Eine Schulklasse pro Bundesland kann sich zum diesjährigen Ende der Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ über 500 Euro für die Klassenkasse freuen. Ende September 2010 zogen die Partner der Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ – die Deutsche Verkehrswacht e.V., die Zurich Versicherung, die ABUS KG, die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung und die 3M Deutschland GmbH – die 16 Sieger.

Die bundesweite Gemeinschaftsaktion unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer richtete sich an alle Grund- und Förderschulen in Deutschland. Ziel war es, dass bundesweit in den dritten und vierten Klassen zeitgleich zur Radfahrausbildung eine Unterrichtsstunde zum Thema Fahrradhelm abgehalten werden sollte. Dazu erhielten alle Grund- und Förderschulen Anfang Mai kostenloses Unterrichts- und Informationsmaterial.
Insgesamt beteiligten sich 3.027 Grundschulklassen an der Verlosungsaktion. Ein Ergebnis, mit dem sich die Initiatoren der Aktion sehr zufrieden zeigten: „Die Aktion traf den Puls der Zeit. Mit dem Unterrichtsmaterial konnten die Lehrer/innen den Fahrradhelm wirkungsvoll in einer Schulstunde zum Thema machen“, erklärt Hannelore Herlan, Pressesprecherin der Deutschen Verkehrswacht. Eine hohe Beteiligung konnte auch das zweite Gewinnspiel der Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ verzeichnen: Bis zum Stichtag, dem 30. September 2010 hatten 14.116 Schüler, beziehungsweise deren Eltern, eine Teilnahmekarte für das große Gewinnspiel eingesandt. Die Gewinner von 5 Zurich MultiPlus-Versicherungspaketen, 3 Kalkhoff-Jugendrädern, 30 ABUS-Jugendhelmen sowie 50 Sätzen 3M-Speichenreflektoren werden in den kommenden Tagen informiert.


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Sicher mit dem Rad zur Schule

Die Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ macht den Fahrradhelm zum Unterrichtsthema in Grundschulen und sorgt so dafür, dass immer mehr Kinder mit Helm radeln. Seit Beginn des neuen Schuljahres radeln auch gerade wieder ältere Kinder zur Schule. Die Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ der Deutschen Verkehrswacht und ihrer Partner Abus KG, Zurich Gruppe Deutschland, 3M und ZNS - Hannelore Kohl Stiftung zeigt, worauf man achten muss, damit die Kinder sicher durch den Verkehr kommen.

[pd-f]Die großen Ferien gehen zu Ende – und damit stehen viele Kinder vor einer neuen Herausforderung: Mit dem Wechsel auf eine weiterführende Schule werden die Wege sowohl länger als auch anspruchsvoller. Viele Jugendliche kommen jetzt auch mit dem Rad zur Schule. Ein großer Schritt in Richtung Selbstständigkeit, der jedoch auch Risiken birgt: „Rund 115.000 meldepflichtige Schulwegunfälle gab es im vergangenen Jahr“, erklärt Hannelore Herlan, Pressesprecherin der Deutschen Verkehrswacht. „Gefährdet sind dabei vor allem die jungen Radfahrer.“ Die gute Nachricht: Insgesamt geht die Zahl der Unfälle stetig zurück; trotz wachsendem Verkehrsaufkommen wird es also sicherer, sich auf den Straßen zu bewegen – nicht zuletzt das Ergebnis langjähriger Aufklärungsmaßnahmen.

Ein unverzichtbarer Schritt in diese Richtung ist die  Radfahrausbildung in der vierten Klasse, so die Expertin. „Hier erwerben die Schüler die Grundlagen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr.“ Zur Vorbereitung auf den neuen Radschulweg sind aber auch die Eltern gefordert. In den ersten  Tagen sollten sie ihre Kinder zumindest einmal begleiten und an die Gefahrenstellen des neuen Weges heranführen. Dabei gilt es auch, die Fähigkeiten der heranwachsenden Verkehrsteilnehmer realistisch einzuschätzen; unübersichtliche Kreuzungen und komplizierte Verkehrsführungen können auch heranwachsende Teens noch überfordern. In solchen Fällen sind Alternativen gefragt, denn: „Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste.“

„Wer statt des kürzesten Weges einen objektiv sicheren wählt, ist auf diesem auch durch die Versicherung der Schule abgesichert“, erklärt Bernd O. Engelien, Leiter Kommunikation der Zurich Gruppe Deutschland. Der Versicherungsfachmann empfiehlt – nicht nur für die Radfahrten in der Freizeit – zudem eine private Haftpflichtversicherung. Seine Versicherung bietet Fahrradfahrern automatisch deutlich höhere Leistungen im Invaliditätsfall, wenn sie beim Unfall einen Helm getragen haben.

Fahrradhelme können Unfälle nicht verhindern, ihre Folgen jedoch deutlich abmildern. „Bei einem Sturz ist es reine Glückssache, wie schwer die Schädigung ausfällt. Deshalb sollte beim Fahrradfahren in jedem Fall ein Helm getragen werden“, so Professor Dr. Volker Hömberg von der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, „ denn er wirkt wie ein Stoßdämpfer, indem er die Wucht des Aufpralls abfängt. So können 80 Prozent der schweren Kopfverletzungen vermieden werden.“ Eine wichtige Aufgabe der Eltern ist es deshalb, ihren Kindern das Tragen eines Radhelms zur Gewohnheit zu machen. „Nicht zu unterschätzen ist dabei die elterliche Vorbildfunktion“, so Torsten Mendel vom Helmhersteller Abus. Aber auch auf die Bedürfnisse der Kinder sollte Rücksicht genommen werden, erinnert der Experte: „Wenn ein 13-Jähriger nicht mehr mit dem Blümchenhelm herumradeln will, muss eben ein cooles Modell in Skater-Optik her“, so Mendel.

Dass die Sinneswahrnehmung der Heranwachsenden noch nicht vollständig ausgebildet ist, gehört zu den großen Gefahren im Straßenverkehr – ihre schlechte Sichtbarkeit ebenso. Gerade in der dunklen Jahreszeit erhöht sich das Risiko auf dem Schulweg, denn der findet morgens in der Dunkelheit statt – zu einer Zeit, in der besonders starker Verkehr herrscht. Eine funktionierende Lichtanlage ist Pflicht am Schulrad; ebenso Reflektoren am Ranzen oder Rucksack und an der Kleidung. „Optimal ist natürlich reflektierende Kleidung, die gut wahrgenommen wird“, weiß Thomas Kindler von 3M, dem Hersteller von Scotchlite-Reflexmaterialien (www.3m.com). „Gerade im Winter sollten Radfahrer Reflexbänder oder -schärpen tragen; selbstklebende Reflexmaterialien erlauben es auch, vorhandene Bekleidung sichtbar zu machen. Auch für Fahrräder gibt es Zubehör wie Speichenreflektoren oder reflektierende Aufkleber.“

Eine Menge kann getan werden, um die Schulwegsicherheit zu erhöhen – eines sollte dabei aber nicht auf der Strecke bleiben: „Durch die Vermittlung der Gefahren des Straßenverkehrs sollte nie der Spaß am Radfahren abhanden kommen“, mahnt DVW-Sprecherin Herlan.

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"Fahrradhelm macht Schule" - auch in den Sommerferien

Jetzt können Kinder zeigen, was sie in der Schule gelernt haben

 
Die Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ wendet sich seit Anfang Mai mit umfangreichem Unterrichtsmaterial an Grund- und Förderschulen, um die Akzeptanz des Fahrradhelms bei Schulkindern zu erhöhen. Nun beginnen die Sommerferien und es gilt, das Erlernte auch in der Freizeit anzuwenden, denn Unfälle passieren nicht nur auf dem Weg zur Schule.

Mit der großen Hitze beginnen auch die großen Sommerferien. Der Schulranzen landet mitsamt den Schulbüchern und Hausaufgaben in der Ecke. Punkt und Strichrechnung haben erst einmal Pause – der Radhelm nicht! Die Initiative „Fahrradhelm macht Schule“ möchte auch außerhalb des Schulalltags mehr Akzeptanz für den Kopfschutz schaffen. Gerade in der Ferienzeit, wenn die ganze Familie mit dem Rad zum Badesee oder zur nächsten Eisdiele fährt, darf der Helm nicht vergessen werden. „Jetzt ist es an den Eltern, ein Vorbild für die eigenen Kinder zu sein“, sagt Helga Lüngen von der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, die die Aktion aktiv unterstützt. „Die Kinder haben durch das Unterrichtsmaterial der Initiative 'Fahrradhelm macht Schule' viel über die Wichtigkeit des Helmtragens diskutiert und gelernt. Jetzt gilt es, das Schulwissen auch in der Freizeit anzuwenden.“
In den Ferien ist viel Zeit für Freunde und Hobbys, da schwingt sich Sohnemann oder Töchterchen schnell mal aufs Rad, um Freunde auf dem Bolzplatz oder dem Spielplatz zu treffen. Gerade jetzt sollten Eltern darauf achten, dass das Kind auch diese Wege nie ohne Helm zurücklegt. Für die Umsetzung braucht es nur einen festen Entschluss, erklärt Christian Rothe, zuständig für mobile Sicherheit beim Helmspezialisten ABUS: „Die Eltern können bei Familienausflügen mit Helm auf dem Kopf als gutes Beispiel vorausfahren. Die Kleinen motivieren zusätzlich coole Helme mit bunten Mustern, die vor allem angenehm zu tragen sind. Nichts ist für ein Kind schlimmer, als wenn es am Kopf drückt oder zwickt.“ Das Argument, es sei zu warm für einen Helm, ist in den meisten Fällen unbegründet: „Ein guter Helm bietet ausreichende Belüftung und sorgt auch an heißen Tagen für einen kühlen Kopf“, so Rothe weiter.

Wenn doch mal was passiert...
Fahrradhelme verhindern keine Unfälle, aber sie schützen effektiv vor deren Folgen. „80 Prozent der Kinderunfälle passieren in der Freizeit“, weiß Bernd Engelien von der Zurich Versicherung. Auf dem Weg zur Schule sind die Kinder über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. In der Freizeit sieht das anders aus: „Wenn dem Kind hier etwas passiert, ist eine private Unfallversicherung notwendig“, so Engelien. Manche Versicherungen bieten mittlerweile bessere Konditionen an, wenn der bei einem Fahrradunfall Verunglückte einen Helm getragen hat. „Uns ist es wichtig, dass gerade auch Kinder einen Fahrradhelm tragen, damit schlimmere Verletzungen vermieden werden können. Zurich möchte deshalb die Bereitschaft zum Helmtragen durch einen Versicherungsvorteil erhöhen: Für Kinder unter 16 Jahren steigt die Grundversicherungssumme bei Invalidität um 25 Prozent, sofern das Kind bei einem Fahrradunfall einen Helm getragen hat“, erklärt Engelien.

Jetzt noch mitmachen beim großen Gewinnspiel der Aktion „Fahrradhelm macht Schule“
Auf der Internetseite der Aktion www.fahrradhelm-macht-schule.de können Eltern und Kinder auch in der Ferienzeit ihr Wissen rund um den Fahrradhelm testen und an einem großen Gewinnspiel teilnehmen. Das Gewinnspiel läuft noch bis zum 30.09.2010. Ebenso können auch Schulklassen, die noch auf ihre heiß ersehnten Ferien warten, an der Aktion teilnehmen und je Bundesland 500 Euro gewinnen: Schulklassen, die bis zum 31. Juli den Unterricht zum Fahrradhelm durchführen und sich bei der Verkehrswacht per Fax anmelden, nehmen an der Verlosung teil. „Bisher haben über 2.600 Schulklassen die Unterrichtsstunde zum Fahrradhelm durchgeführt und sich bei uns gemeldet. Wir hoffen sehr, dass die Aktion 'Fahrradhelm macht Schule' auch nach den Sommerferien so erfolgreich weiter geht, wie bisher“, sagt Thomas Moss von der Deutschen Verkehrswacht. Schirmherr der Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ ist der Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.

 

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Presseinterview "Fahrradhelm: Von der Straße in den Klassenraum"

Lehrer-Interview zu einer Unterrichtsstunde „Fahrradhelm macht Schule“

Im Mittelpunkt der aktuellen Kampagne „Fahrradhelm macht Schule“ steht eine Unterrichtsstunde zum Fahrradhelm. Damit es öfter heißt:
Helm getragen. Gut gegangen! Zur Zeit tragen nur etwa 55 Prozent der unter Zehnjährigen einen Fahrradhelm. Diese Quote will die Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ der Deutschen Verkehrswacht und ihrer Partner ABUS KG, Zurich Gruppe Deutschland, 3M und ZNS Hannelore Kohl Stiftung erhöhen.
Schirmherr der Aktion ist der Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Jede Grund- und Förderschule erhielt in den letzten Wochen dazu kostenfreies Unterrichtsmaterial. Thomas Moss von „Fahrradhelm macht Schule“ (FmS) nahm an einer Unterrichtsstunde teil und sprach anschließend mit der Lehrerin Petra Adam.

FmS: Wie haben sie die „Fahrradhelm macht Schule“-Unterrichtsstunde in Ihren Unterrichtsplan integriert?
P. Adam: „Wir haben unmittelbar vor der Radfahrprüfung den Helm zum Gegenstand einer Stunde im Sachkundeunterricht gemacht. Theorie und Praxis müssen da Hand in Hand gehen. Insofern hatte ich in dieser Zeit auch die echte Aufmerksamkeit der Kinder. Denn das Thema spukte in der Zeit ohnehin in deren Köpfen. Ich finde das Thema auch spannend, dann vermittelt es sich ohnehin einfacher und meist auch erfolgreicher. Ich komme ja selbst mit dem Rad zur Schule und weiß daher von welchen Gefahren hier gesprochen werden muss“

FmS: Wie ist die Unterrichtsstunde gelaufen?
P. Adam: „Die Stunde ist gut gelaufen. Die Kinder waren sehr beeindruckt vom Einstiegsfilm und den Bildern. Der Film ist direkt und zeigt die Gefahren des heutigen Verkehrs. Nach dem Film waren die Kinder im Thema und gebannt; offen für Informationen und zudem für eine Diskussion aufgelegt. Das erreicht längst nicht jeder Unterrichtsfilm.“

FmS: Ist der Unterrichtsfilm zu direkt oder halten Sie ihn für zeitgemäß?
P. Adam: „Sicher, manchem Kind ist Beates Schicksal ein wenig auf den Magen geschlagen. Aber das zeigt allem voran, dass die Kinder involviert sind: Der Film greift die Lebenswelt der Kinder auf und zeigt, was schlimmstenfalls passieren kann. Dass das die Kinder erreicht und beschäftigt, ist doch Beweis für zwei Dinge. Das Thema Fahrradfahren ist für die Kinder relevant und die Umsetzung ist erfolgreich. Ich finde den Film direkt und zeitgemäß. Da man kein Blut sieht und jede Art von Gafferei ausgelassen wurde, ist der Film aus meiner Sicht bestens für dritte und vierte Klassen geeignet: Thematisch gut und altersgerecht. Die Sehgewohnheiten der Kinder haben sich verändert. Ich meine damit nicht Abstumpfung, sondern viel mehr Langeweile. Die Kinder sind dramaturgisch anspruchsvoller geworden. Aber bei diesem Film sind sie am Thema geblieben, der Film hat sie eingefangen.“

FmS: Ist es das Thema oder die Aufbereitung, die den Erfolg der Unterrichtsstunde zum Fahrradhelm ausmacht?
P. Adam: „Das Material ist sehr gut aufbereitet und damit eine sinnvolle Bereicherung für den Sachunterricht. Sehr gut finde ich den Film und die Bilder, bzw. Grafiken. Nützlich sind die Fallbeispiele. Diese holen die Kinder in ihren Alltag ab und die Kinder ähnlichen Alters bieten eine gute Projektionsfläche für eigene Erzählungen. Und ihre Gefühle wurden angesprochen. Nur so lernen Kinder wirklich effektiv und verinnerlichen die Inhalte des Gezeigten.“

FmS: Wie relevant ist das Thema Helm?
P. Adam: „Ich finde das Thema sehr wichtig, weil sich Rad fahren direkt in der  Lebenswelt der Kinder befindet. Die Kinder sind ja mit dem Rad unterwegs! Die Aufklärung, dass ein Helm schützt und dass er richtig sitzen muss, kann man nicht früh genug und nicht häufig genug thematisieren. Es ist eine Kleinigkeit, den Helm aufzusetzen und ein großer Beitrag, wenn das Schlimmste eintrifft. Lieber über Fahrradhelme sprechen, als über die Rüstungen der Ritter oder Schutzschilde der alten Römer!“

FmS: Haben sich die Kinder im Anschluss an die Unterrichtsstunde Fahrradhelm anders verhalten?
P. Adam: „Ja, die Veränderung war unmittelbar erkennbar. Beim Radausflug in der letzten Schulwoche trugen alle Kinder freiwillig einen Helm und selbst die „wilden Jungs“ haben sich gesittet und organisiert verhalten. Einige Tage nach der Unterrichtsstunde ereignete sich unglücklicherweise auch noch ein schwerer Radunfall nahe der Schule. Die Kinder haben ganz lebhaft davon im Sachunterricht berichtet und direkt analysiert, dass ein Fahrradhelm die Folgen für den erwachsenen Radfahrer hätte lindern können. Beide Reaktionen der Kinder schreibe ich unter anderem der Unterrichtsstunde - Fahrradhelm macht Schule - zu.“

FmS: Herzlichen Dank für das Gespräch!

Zur Person:
Petra Adam ist seit 24 Jahren Lehrerin, seit 10 Jahren unterrichtet sie an der Adolf-Reichwein-Grundschule in Göttingen.

 

Jetzt noch mitmachen bei der großen Schulaktion „Fahrradhelm macht Schule“

Ob noch vor oder erst nach den Ferien – während der gesamten Fahrradsaison können Schulen noch an der Aktion teilnehmen und gewinnen können sie auch etwas: Die Schulen, die bis zum 31. Juli den Unterricht zum Fahrradhelm durchführen und sich bei der Verkehrswacht anmelden, nehmen an einer Verlosung von € 500,- pro Bundesland teil. Dazu erhielt  jede Grund- und Förderschule kostenfreies Unterrichtsmaterial zum Thema Fahrradhelm mit einem Film für eine Unterrichtsstunde in der 3. oder 4. Klasse.

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NRW-Auftakt von ’Fahrradhelm macht Schule‘ –Verkehrswacht wirbt für lebensrettenden Kopfschutz

Polizeihauptkommissar Peter Reinhardt zeigt, wie ein Fahrradhelm richtig aufgesetzt wird

Nur etwas mehr als die Hälfte aller Grundschulkinder trägt beim Radfahren einen Helm. Dabei könnten 80% aller schweren Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen u. a. durch einen Helm vermieden werden, urteilen Experten übereinstimmend. An den weiterführenden Schulen sind die Radhelmmuffel sogar in der Überzahl: Unter den Zwölfjährigen tragen mehr Schülerinnen und Schüler eine Zahnspange als einen Fahrradhelm.
Um dies zu ändern, gab heute die Landesverkehrswacht NRW gemeinsam mit der Verkehrswacht Düsseldorf den landesweiten Startschuss für die Aktion ’Fahrradhelm macht Schule‘. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen im Rahmen der Radfahrausbildung zu zeigen, warum der Helm ein Lebensretter sein kann und wie man ihn richtig aufsetzt und einstellt. Die Landesverkehrswacht mit den örtlichen Verkehrswachten in NRW hat dafür alle Grund- und Förderschulen des Landes mit Unterrichtsmaterialien zum Thema Fahrradhelm versorgt. Außerdem können die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern an einem Gewinnspiel teilnehmen. „Die Materialien sollen den Lehrern helfen, eine informative und abwechselungsreiche Unterrichtsstunde rund um das Thema Fahrradhelm zu gestalten“, erläutert Heinz Hardt, der Präsident der Landesverkehrswacht. „Die  Botschaften, die damit vermittelt werden, sind einprägsam und für die Schüler leicht verständlich.“
„In einer fahrradfreundlichen Stadt wie Düsseldorf gehört das Fahrrad zum Alltag“, so Simon Höhner von der Düsseldorfer Verkehrswacht. „Es ist die Aufgabe der Schule, der Eltern und der Verkehrswacht, das Helmtragen als Selbstverständlichkeit vorzuleben und zu vermitteln. Die Aktion leistet einen wichtigen Beitrag, um diese Aufgabe zu erfüllen.“
Unterstützt wird die Aktion ’Fahrradhelm macht Schule‘ neben den Verkehrswachten von der Zurich Gruppe Deutschland, ABUS, 3M Deutschland und der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass sich die Helmtragequote unter den Grundschülern deutlich erhöht und auch die Eltern als positives Beispiel vor Fahrtantritt immer den Helm aufsetzen.  „Jährlich erleiden etwa 23.400 Radfahrer eine Schädelhirnverletzung, Grundschüler sind besonders gefährdet. Ein Helm hilft, bevor wir weiterhelfen müssen!“, so Helga Lüngen, Stellvertretende Geschäftsführerin  der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Einen weiteren Grund für den Fahrradhelm nennt Eduard Thometzek, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland: „Nur wenige wissen, dass sich das Tragen eines Fahrradhelms auch auf die Höhe der Versicherungssumme auswirken kann.“
Beim NRW-Auftakt an der Städtischen katholischen Grundschule in Düsseldorf-Hamm lobten die Lehrer die Unterrichtsmaterialien und die Kinder zeigten sich vom dazugehörigen Unterrichtsfilm beeindruckt, der die Schutzwirkung von Fahrradhelmen erläutert und verunglückte Kinder zu Wort kommen lässt. Nach der Vorstellung der Materialien erläuterte Polizeihauptkommissar Peter Reinhardt die polizeiliche Präventionsarbeit an den Düsseldorfer Grundschulen. Über das Radfahrtraining sowie das Helmtrageverhalten von Schülern und Eltern informierte Michaela Gollwitzer, Fachberaterin für Verkehrserziehung.Nur etwas mehr als die Hälfte aller Grundschulkinder trägt beim Radfahren einen Helm. Dabei könnten 80% aller schweren Kopfverletzungen bei Fahrradunfällen u. a. durch einen Helm vermieden werden, urteilen Experten übereinstimmend. An den weiterführenden Schulen sind die Radhelmmuffel sogar in der Überzahl: Unter den Zwölfjährigen tragen mehr Schülerinnen und Schüler eine Zahnspange als einen Fahrradhelm.
Um dies zu ändern, gab heute die Landesverkehrswacht NRW gemeinsam mit der Verkehrswacht Düsseldorf den landesweiten Startschuss für die Aktion ’Fahrradhelm macht Schule‘. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen im Rahmen der Radfahrausbildung zu zeigen, warum der Helm ein Lebensretter sein kann und wie man ihn richtig aufsetzt und einstellt. Die Landesverkehrswacht mit den örtlichen Verkehrswachten in NRW hat dafür alle Grund- und Förderschulen des Landes mit Unterrichtsmaterialien zum Thema Fahrradhelm versorgt. Außerdem können die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern an einem Gewinnspiel teilnehmen. „Die Materialien sollen den Lehrern helfen, eine informative und abwechselungsreiche Unterrichtsstunde rund um das Thema Fahrradhelm zu gestalten“, erläutert Heinz Hardt, der Präsident der Landesverkehrswacht. „Die  Botschaften, die damit vermittelt werden, sind einprägsam und für die Schüler leicht verständlich.“
„In einer fahrradfreundlichen Stadt wie Düsseldorf gehört das Fahrrad zum Alltag“, so Simon Höhner von der Düsseldorfer Verkehrswacht. „Es ist die Aufgabe der Schule, der Eltern und der Verkehrswacht, das Helmtragen als Selbstverständlichkeit vorzuleben und zu vermitteln. Die Aktion leistet einen wichtigen Beitrag, um diese Aufgabe zu erfüllen.“
Unterstützt wird die Aktion ’Fahrradhelm macht Schule‘ neben den Verkehrswachten von der Zurich Gruppe Deutschland, ABUS, 3M Deutschland und der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Gemeinsam wollen sie erreichen, dass sich die Helmtragequote unter den Grundschülern deutlich erhöht und auch die Eltern als positives Beispiel vor Fahrtantritt immer den Helm aufsetzen.  „Jährlich erleiden etwa 23.400 Radfahrer eine Schädelhirnverletzung, Grundschüler sind besonders gefährdet. Ein Helm hilft, bevor wir weiterhelfen müssen!“, so Helga Lüngen, Stellvertretende Geschäftsführerin  der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Einen weiteren Grund für den Fahrradhelm nennt Eduard Thometzek, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland: „Nur wenige wissen, dass sich das Tragen eines Fahrradhelms auch auf die Höhe der Versicherungssumme auswirken kann.“
Beim NRW-Auftakt an der Städtischen katholischen Grundschule in Düsseldorf-Hamm lobten die Lehrer die Unterrichtsmaterialien und die Kinder zeigten sich vom dazugehörigen Unterrichtsfilm beeindruckt, der die Schutzwirkung von Fahrradhelmen erläutert und verunglückte Kinder zu Wort kommen lässt. Nach der Vorstellung der Materialien erläuterte Polizeihauptkommissar Peter Reinhardt die polizeiliche Präventionsarbeit an den Düsseldorfer Grundschulen. Über das Radfahrtraining sowie das Helmtrageverhalten von Schülern und Eltern informierte Michaela Gollwitzer, Fachberaterin für Verkehrserziehung.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.fahrradhelm-macht-schule.de zu finden.

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„Fahrradhelm macht Schule“ startet bundesweit

20.000 Grund- und Förderschulen zur Teilnahme aufgerufen

Berlin, 6. Mai 2010 - Unter dem Titel „Fahrradhelm macht Schule“ startete heute eine bundesweite Gemeinschaftsaktion des Deutsche Verkehrswacht e.V., der Zurich Versicherung, der ABUS KG, der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung und der 3M Deutschland GmbH. Die Aktion richtet sich an alle 20.000 Grund- und Förderschulen in Deutschland. Die Initiatoren der Aktion weisen gemeinsam auf die Bedeutung des Fahrradhelms hin und möchten bereits die jüngsten Verkehrsteilnehmer und ihre Familien für das Thema sensibilisieren. Schirmherr der Aktion ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.

Experten schätzen, dass bis zu 80 Prozent der schweren Kopfverletzungen von Radfahrern unter anderem durch das Tragen eines Helmes vermieden werden könnten. Die Initiatoren der Aktion streben an, dass in den dritten und vierten Klassen der Grund- und Förderschulen zeitgleich zur Radverkehrsausbildung Fahrradhelme und Sicherheit Thema einer Unterrichtsstunde sind. Dazu erhielten alle 25.000 Grund- und Förderschulen in Deutschland Anfang Mai kostenloses Unterrichtsund Informationsmaterial. Begleitet wird die Aktion, die bis in den Oktober 2010 andauert, durch ein Gewinnspiel sowie eine Internetpräsenz www.fahrradhelm-macht-schule.de

„Fahrradhelme sind gerade für Kinder als Neulinge im Straßenverkehr extrem wichtig. Sie können Leben retten bei Stürzen, ob durch andere oder vielleicht einfach das eigene Verhalten verursacht. Mit der Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ wollen wir dazu beitragen, dass mehr Kinder Helme tragen. ”, erklärt Dr. Andreas Scheuer, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und unterstreicht damit die Bedeutung der Eigenverantwortung auch kleinster Verkehrsteilnehmer. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. bekräftigt: „Es geht darum, die Akzeptanz für den Fahrradhelm insgesamt deutlich zu erhöhen. Die Schulaktion ist daher so angelegt, dass wir über die Grundschüler auch die Eltern und Lehrer ansprechen und für Fahrradhelme begeistern.“

Die Auftaktpressekonferenz war der offizielle Start der Aktion „Fahrradhelm macht Schule“, die Internetseite www.fahrradhelm-machtschule.de ging zeitgleich online. Sie bietet viele Hintergrundinformationen zum Thema und die Möglichkeit über den Blog oder soziale Netzwerke (z. B. Facebook, youtube oder Twitter) Meinungen, Tipps und Aktivitäten zur Aktion bekannt zu machen. Durch einen Elternbogen mit Gewinnspiel sollen laut Walter Dehn, Geschäftsführer des Verkehrswacht Medien & Service-Centers, Mütter und Väter in die Aktion „Fahrradhelm macht Schule“ einbezogen werden.

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